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Skifreizeit in Italien

Auf nach Italien

Bild von Saskia in Italien
Bild von Saskia

Ich war im wunderschönen Italien. Um genau zu sein in Meransen. Mit meinem Sportkurs zusammen sind wir auf Skifreizeit gefahren,wobei Skifreizeit nicht das richtige Wort ist. Schon vor der Abfahrt hab ich meinen Koffer voll gepackt mit dicken Pullovern und Leggins die ich unter meine Hose ziehen kann, weil ich dachte ich erfriere sonst. Ich muss sagen es war tatsächlich wärmer als in Deutschland und trotzdem lag jede Menge Schnee. Sogar so viel Schnee, dass ich bis zu den Knien drin Stand. Naja, Abends 22:30 sollte es eigentlich losgehen, währe unser Bus nicht zu spät gekommen. Nachdem wir dann eine halbe Stunde bei -6 Grad fast erfroren sind ging es endlich los. Nach 8 h fahrt, waren wir in unserer Pension angekommen. Ein süsses Haus, wobei wir sogar davor noch 1 h warten mussten.

Zusammen mit 3 anderen Mädchen teilte ich mir ein Zimmer. Wir hatten mit abstand das schönste meiner Meinung nach, aber dafür auch das kälteste. Unsere Heizungen waren zwar an, gefühlt hat man das überhaupt nicht. Die Gastgeber waren sehr lieb und auch nachdem eine kleine Epidemie ausgebrochen ist und sich nach und nach alle übergeben habe ( ich zum Glück nicht) wurde extra Kamillen Tee gekocht und Suppe serviert. Der Ausblick aus dem Zimmer war, soweit es das Wetter erlaubte, atemberaubend. Ich hätte nicht gedacht das ich mich so sehr in die Natur verlieben kann.

 

Die Aussicht aus meinem Zimmer
Aussicht aus der Pension

Seit 12 Jahren kein Ski gefahren ?

Samt Ski-Ausrüstung sind wir also nun endlich mit der Gondel auf die erste Piste gefahren. Ich sollte vorher vielleicht erwähnen, dass ich im Alter von 6 Jahren tatsächlich schon einmal auf Skiern stand. Naja… fahren konnte ich trotzdem nicht. Entsprechend habe mich bei vorfahren schon nach dem ersten Meter hin gelegt, also wurde ich erstmal in den Anfängerkurse degradiert. Nach nicht einmal einem Tag haben meine Lehrer sich dann doch entschlossen das es für mich im Anfängerkurs zu langweilig wäre und Stuften mich gleich auf. Ich hatte mich in den ersten beiden Tagen so schön an die blaue Piste gewöhnt, das mir ein Kloß im Hals stecken geblieben ist als ich die Rote Piste gesehen habe. Es kostete mich unfassbar viel Überwindung da runter zufahren. Mit den Sessellift nach Oben und dann wieder runter fahren. Immer und immer wieder. Muskelkater hatte ich im Gegensatz zu meinen Zimmergenossen nicht.

Dien Aussicht während des Essens
Aussicht beim Essen

Halbzeit, um 12 Uhr haben wir uns jeden Tag auf den Weg zum essen gemacht. Auch hier musste ich mich einfach raus setzten. Bei der Sicht kann man sein Essen nur genießen.

Krankenzimmer und Kamillentee

Aussicht von der Piste in das Tal
Aussicht von der Piste
Sessellift und Berge

Ein bisschen angeschlagen bin ich mit gefahren und das hat mir an Tag 3 und 4 einen Bett & Kamillentee Tag verschafft. Auch meine Zimmergenossen mussten da bleiben. Eine hat sich eine Zerrung zu gezogen und die andere ist ebenfalls von der Epidemie erwischt worden. Aber wir haben es ausgenutzt. Schnell aufs Bett gekuschelt und ein paar Filme geschaut. So schlimm war es dann doch nicht. Das Krankenzimmer war aber am letzten Tag wieder bereit und wollten unbedingt noch ein letztes mal die Aussicht, die Luft und den Kick spüren. Relativ schnell bin ich dann am letzten Tag immer und immer wieder den Berg runter gerast. Sicherer als am Anfang, aber immer noch etwas tollpatschig. Hinfallen gehört wieder dazu, nicht nur beim Skifahren und solange man wieder aufsteht ist es keine Niederlage.

Wie sieht es bei euch aus? Fahrt ihr gerne Ski? Seit ihr schonmal Ski gefahren?

Eure Sasi

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